Winter
Hundeschlittenfahren
Diese ursprüngliche Art des nordischen Reisens, das Fahren mit Hundeschlitten, existiert im hohen Norden seit Menschengedenken. Die Ureinwohner setzten Hunde ein, um Fallen wiederzufinden und gute Jagdgründe aufzuspüren. Außerdem war im Winter der Hundeschlitten das einzige Fortbewegungsmittel, das den Goldgräbern zur Verfügung stand, um zu ihrem Ziel, einer möglichst ergiebigen Goldader im Gebiet des Klondike, zu gelangen.Viele Einwohner des Yukon sind auf die Hunde angewiesen, denn sie sind oft die einzigen, mit deren Hilfe sich Wege durch die Wildnis finden lassen. Eine bestimmte Anzahl der Hunde nehmen den ganzen Winter an Rennen teil. Andere Hunde sind Teil der üblichen Gespanne mit ihren Schlitten, die, als ganz herausragende Angebote, auch dem Tourismus zur Verfügung stehen und selbst für größere Abenteuer gebucht werden können. Toll ist es, wenn man lernt, selbst ein Hundegespann zu lenken. Es ist schon ein aufregendes Gefühl, mit der eigenen Hundemeute über den Schnee zu flitzen.
Um dies richtig zu lernen, kontaktieren Sie einfach einen der bekannten deutschsprachigen Reiseveranstalter. Fast alle bieten Hundeschlittentouren im Yukon an. Halbtages- oder Tagestouren, bis hin zu ganzen Wochentouren oder noch längeren Fahrten, können aus den vielfältigen Programmen ausgewählt werden. Entlang den Hundeschlitten-Routen gibt es Übernachtungsmöglichkeiten, angefangen vom rustikalen Steilwandzelt, über Blockhütten mitten in der Wildnis bis hin zu vollständig ausgestatteten Blockhäusern. Sie werden es in jedem Fall warm und gemütlich haben.