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Goldrauschzeit & Kurzgeschichten von Glücksrittern


Von Goldrausch & Golden Girls


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Goldene Zeiten an Yukons Bonanza-Creek ...
gerade mal ein wenig mehr als ein Jahrhundert ist vergangen, seit in einem Nebental des Klondike von den zum Stamme der Tinglits gehörenden Indianer Dawson Charly und Skookum Jim sowie ihrem weißen Freund George Carmarcks Gold entdeckt wurde. Diese 1896 in alle Welt verbreitete Nachricht löste den größten Goldrausch aller Zeiten aus , und hunderttausende machten sich in die Wildnis des Nordens auf, in der Hoffnung, mit den Nuggets ihr Glück zu finden. Heute ziehen jene berühmten Landstriche – in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint – mit der Aura der Vergangenheit Besucher aus aller Welt an.

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Jack Londons Stairways to Heaven ...
die mörderische Schneetreppe über den Chilkoot–Paß auf dem Weg von Skagway nach Dawson City (einer nach den sensationellen Funden schnell errichteten kleinen Ansiedlung an der Mündung des Klondike in den Yukon): Spuren des Goldrausches, auf denen unzählige Glücksritter – unter ihnen der junge Jack London – über gefährliche Pässe und mit wackligen Flößen die tosende Flüsse hinunter sich durch eine Hölle gequält haben. Spuren von solchen, die scheiterten. Und von solchen, die durchkamen. Spuren, die im Sommer gezeichnet waren von den moskitoverseuchten Sümpfen und im Winter durch todbringende arktische Schneestürme. Spuren von Männern, die Glück hatten – und ihr Gold in Dawsons berüchtigten Spielhallen, Bordellen und Bars schnell wieder verloren. Spuren von Menschen, von denen die meisten an den Herausforderungen des kanadischen Nordens scheiterten und statt Gold nur Enttäuschung, Armut und nicht selten den Tod fanden. Spuren, die nicht verwischt sind, die diejenigen pflegen, die nichts fanden und doch geblieben sind. Spuren, deren historische Stationen Sie auf dem 800 Kilometer langen Weg hinauf zum Polarkreis verfolgen können und die Sie in die Welt der Stampeders – wie die Goldsucher genannt wurden – zurückversetzen.


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Die Lady mit den Diamentenzähnen, Gertie Lovejoy
(sie trug zwischen den Schneidezähnen einen glitzernden Diamanten), war eine waschechte Tanzkönigin in Dawson City, das innerhalb kurzer Zeit auf über 45 000 Einwohner angewachsen war – damals die größte Stadt nördlich von Seattle und westlich von Winnipeg. Es gab mehr Goldstaub als Schnee, der Whisky floß schneller als der Yukon River und mit einer Bar an jeder Ecke und legendären Damen wie Klondike Kate in den Tanzhallen war Dawson die Hauptstadt der guten Laune in Nordamerika.


»Goldpanning«, Mounties und Holzbohlen als Gehweg
Dawson hat auch heute sein vom Goldfieber zerfurchtes Gesicht noch nicht verloren. Man feiert weiter die farbenfrohe Vergangenheit. Im Diamond Tooth Gerties läßt man immer noch die Puppen tanzen, spielt am einarmigen Banditen oder Roulette, Poker und Blackjack. Noch immer floriert die Goldindustrie. Und noch immer zieht es viele Menschen hierher. Manchmal des Goldes wegen, nicht selten wegen der noch mit Abenteuer geschwängerten Luft und oft, weil der Kitzel der näheren und der ferneren Vergangenen lockt.


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Seine Passion war sein Tod
Jim Hall aus Arkansas. Jim Hall gab sein ganzes geschürftes Vermögen für Wein und Frauen aus. Er hat, so wird erzählt, einstmals für Goldstaub im Wert von 20.000 Dollar eine Frau gekauft. Hall erbaute in der teuersten Ecke von Dawson das Greentree-Hotel (Hotel zum Grünen Baum). Seine unversicherte Immobilie aber verbrannte leider zu Asche, als eine Tänzerin ihre Zigarette auf den Boden schnippte und damit ein Gebäude im Wert von einer halben Million Dollar zerstörte.


Ein heruntergekommen aussehender Millionär
Als die ganze Welt mit Neuigkeiten von Goldfunden am Klondike überschwemmt wurde, starb bereits einer der ersten am Klondike schürfenden Goldsucher. Sein Name war Ed Schieffelin. In früheren Jahren hatte er bereits einen ganzen Berg mit Silber gefunden und die Stadt Tombstone in Arizona gegründet. Als er sich für die Goldsuche auf dem Yukon einschiffte, war er längst Millionär. Aber niemand sah ihm das an. Sein schwarzes Haar und sein Bart waren unansehnlich.

Der König der Sündenmeile Skagways
Jefferson Randolph Smith regierte Skagway. "Soapy Smith", der "Seifige Smith", war der König der Denver Unterwelt, bevor er sich 1898 mit den Massen der Glücksritter auf den Weg an den Klondike machte. Dabei hatte er nur einen Gedanken im Kopf: er wollte die Kontrolle über den alaskanischen Seehafen Skagway erlangen, das Tor zu den Goldfeldern am Klondike. Schon im April des Jahres umfaßte seine Organisation 200 bis 300 Kriminelle, Prostituierte, Zuhälter, Spieler und Kartentrickbetrüger, die die Stadt beherrschten. Smith war der Kopf des Ganzen und steuerte das Verbrechen - Schlägereien und Morde eingeschlossen - unter dem Deckmantel, für Recht und Ordnung zu sorgen.


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Swiftwater Bill und seine Champagner-Mädchen
Bill Gates aus Idaho. "Swiftwater Bill" badete, zusammen mit Tänzerinnen, in Champagner. Er nahm sie gruppenweise mit hinaus in sein Claim, wo sie sich an seinen Goldvorräten bedienen durften. Er eröffnete, vermutlich um selbst immer einen genügende Anzahl an jungen Frauen um sich zu haben, die "Monte Carlo-Tanzhalle". Gates setzte dieses Leben während zweier Ehen fort und war Mittelpunkt einer Menge von Skandalen mit minderjährigen Mädchen, bevor er seine Tage in Peru beendete.